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Geschäftsergebnisse und nächstes MLP

Was bedeutet „Geschäftsergebnisse“?

Nach dem Start Ihrer Anwendung überwachen Sie die Geschäftsergebnisse und planen das nächste Minimum Lovable Product (MLP). Der Begriff „Geschäftsergebnisse“ bezeichnet den Nutzen (Vorteil), der sich für den Kunden durch die Implementierung der Anwendung ergibt, die Sie während der Discover-Phase definiert und gemäß dem Day 1 Live Plan implementiert haben.

Holen Sie Feedback der Anwender ein und überwachen Sie die Systemkennzahlen, um sicherzustellen, dass Ihr aktuelles Release die erwarteten Geschäftsergebnisse erreicht. Während die Anwender Kompetenz im Umgang mit der Anwendung entwickeln, helfen Ihnen ihre Erkenntnisse, die nächste Iteration zu planen.

Den Day 1 Live Plan sowie weitere Tools zur Unterstützung der Adopt-Phase finden Sie auf der Seite Pega Express Delivery Resources. (Hinweis: Eventuell müssen Sie das Tool erst suchen, auf den Link klicken und dann herunterladen, es umbenennen oder speichern, um es für Ihr Projekt verwenden zu können.) Das Tool Adopt Phase Plan beschreibt die Reihenfolge der Aktivitäten, die erforderlich sind, um Feedback einzuholen und das nächste MLP vorzubereiten.

Klicken Sie in der folgenden Abbildung auf die Pluszeichen (+), um mehr über die Aktivitäten im letzten Teil der Adopt-Phase zu erfahren.

Release-Retrospektive

Eine Release-Retrospektive ist ein wichtiges Ereignis innerhalb der Pega Express-Methodik, da sie alle während des Projekts erlernten Lektionen und vorgenommenen Verbesserungen erfasst. Die Retrospektive beginnt mit einem Team-Meeting, in dem erörtert wird, was gut und was nicht gut funktioniert hat. Verwenden Sie eine Vorlage zur Feedback-Erfassung und ein Kommunikationsdokument, um die Ergebnisse zu verbreiten.

Eine Release-Retrospektive ist unverzichtbar, da der Prozess wertvolle Informationen liefert, die vom Team diskutiert werden sollten. Dokumentieren Sie die Ergebnisse, um einen Aktionsplan zu erstellen, der die erforderlichen Verbesserungen für künftige Releases beinhaltet. Durch die Release-Retrospektive und den Aktionsplan werden Risiken minimiert und es findet eine kontinuierliche Verbesserung statt.

1. Release-Retrospektiven-Meeting

Teilnehmer: Das gesamte Projektteam nimmt an der Retrospektive teil, nicht nur das Scrum-Team. Der Scrum Master leitet die Diskussion, erfasst Feedback und teilt dieses mit den Stakeholdern.

Ort: virtuell/vor Ort

Dauer: Das Meeting kann je nach Größe und Komplexität des Projekts 1,5 bis 3 Stunden dauern.

2. Vorlage für die Release-Retrospektive

Inhalt: Überprüfung der Release-Ziele, des Zeitrahmens, des Budgets sowie der Meilensteine und Erfolgskennzahlen. Eine Retrospektive ist eine Gelegenheit für das Bereitstellungsteam herauszufinden, wie es fortfahren muss, wenn die Ergebnisse positiv sind, was es unterlassen muss und womit es beginnen kann, um den Prozess im nächsten MLP zu verbessern.

Die Vorlage für die Release-Retrospektive und weitere Tools für die Adopt-Phase finden Sie auf der Seite Pega Express Delivery Resources. (Hinweis: Eventuell müssen Sie die Vorlage erst suchen, auf den Link klicken und dann herunterladen, sie umbenennen oder speichern, um sie für Ihr Projekt verwenden zu können.)

Hinweis: Ziel der Release-Retrospektive ist es, Feedback zur Bereitstellungserfahrung zu sammeln und Verbesserungen für das nächste MLP zu identifizieren. Wichtig ist, dass das Team während des gesamten Projekts Sprint-Retrospektiven durchführt und sinnvolle Verbesserungsvorschläge aus diesen Sprints sammelt.

Klicken Sie in der folgenden Abbildung auf die Pluszeichen (+), um mehr über die Inhalte eines Release-Retrospektiven-Meetings zu erfahren.

Messung der Ergebnisse

Der Go-Live eines Release ist nicht das Ende eines Projekts; häufig handelt es sich lediglich um ein Release von vielen. Mit jeder Implementierung möchten Sie sicherstellen, dass das Projekt die Ziele und Geschäftsergebnisse erreicht hat, die im Day 1 Live Plan festgelegt wurden. Das Messen des geschäftlichen Nutzens gibt Ihnen die Gelegenheit, eventuell verfügbare Analysen zu nutzen, um die Systemauslastung zu verfolgen und kontinuierliche Verbesserungen für das nächsten MLP voranzutreiben.

Der geschäftliche Nutzen kann wie folgt gemessen werden durch:

  • Überwachen der Systemleistung
  • Einholen von Anwender-Feedback
  • proaktives Messen der Geschäftsergebnisse

Teilen Sie mit Sponsoren und Entscheidern einen Value-Impact-Bericht zur Nutzenwirkung, bevor Sie das nächste MLP in Angriff nehmen. Der Bericht hilft Ihnen, Ihre Erfolge hervorzuheben und Voraussetzungen für das nächste Release zu formulieren.

Ein Value-Impact-Bericht enthält folgende Informationen:

  • Service-Level-Vereinbarungen (SLAs)
  • Nutzungsdaten von Endanwendern
  • Performance in der Produktionsumgebung
  • Anzahl der erkannten und gelösten Probleme
  • Feedback von Anwendern
  • Möglichkeiten zur kontinuierlichen Verbesserung

Eine Vorlage für den Value-Impact-Bericht finden Sie auf der Seite Pega Express Delivery Resources. (Hinweis: Eventuell müssen Sie das Tool erst suchen, auf den Link klicken und dann herunterladen, es umbenennen oder speichern, um es für Ihr Projekt verwenden zu können.)

Klicken Sie in der folgenden Abbildung auf die Pluszeichen (+), um mehr über den Value-Impact-Bericht zu erfahren.

Das nächste MLP

Bevor Sie Ihr nächstes MLP definieren, ist es wichtig, dass Sie die Analysen und Nutzungsmuster überprüfen. Dann wissen Sie, ob die Nutzung den Erwartungen entspricht oder ob Änderungen vorgenommen werden müssen. Nutzungsdaten sind hilfreich, um die Roadmap und die Prioritäten des Projekts zu verfeinern. Der Product Owner bestimmt, welche Microjourneys™ für das nächste Release (MLP2) geeignet sind.
 
Ein schneller Übergang zum nächsten MLP ist wichtig, um die Dynamik aufrechtzuerhalten und die verfügbaren Ressourcen bestmöglich zu nutzen. Wenn Sie wieder dasselbe Bereitstellungsteam einsetzen wollen, sollten Sie während der Build-Phase mit der Planung des nächsten MLP beginnen. Vielleicht ergibt sich eine Gelegenheit, parallel zu den Testaktivitäten für MLP1 mit der Prepare-Phase für MLP2 zu beginnen. Im weiteren Verlauf Ihres Projekts können Sie den Prozess optimieren, indem Sie vorab User Stories erstellen.
 
Prüfen Sie mit der folgenden Interaktion Ihr Wissen.
 

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