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Go-Live-Ereignis

Was bedeutet „Go-Live“?

Go-Live bezieht sich auf die Einführung der Anwendung in der Produktionsumgebung. Diesem Ereignis geht eine Go-Live-Entscheidung des Projektteams und des Projektverantwortlichen voraus. Die meisten Go-Live-Ereignisse beinhalten Checklisten für die Übergabe und Kommunikation in Form eines Ablaufplans (Run Book), eines Freigabeplans oder eines Implementierungsplans. Ein Freigabeplan listet beispielsweise die Abfolge der notwendigen Aktivitäten auf, um die Anwendung von einer Entwicklungs-/Staging-Umgebung in eine Produktionsumgebung zu übertragen. Mithilfe von Checklisten können Sie den Fortschritt von Aktivitäten innerhalb eines Systemausfall-Zeitfensters verfolgen und die Übergabe abhängiger Aufgaben zwischen verschiedenen Teams koordinieren. 

Hinweis: Die Go-Live-Kommunikation dient dazu, alle Benutzer über die Anwendungsänderung zu informieren und zu dokumentieren, wie Probleme behoben werden sollen. Für das Änderungsmanagement und die Kommunikation mit den Endanwendern ist das interne Kommunikationsteam des Kunden zuständig. Der Scrum Master stellt sicher, dass die Kommunikation zwischen den Projektteams und Beteiligten koordiniert wird.

Klicken Sie im folgenden Bild auf die Plussymbole (+), um mehr über die Aktivitäten während des Go-Live-Ereignisses zu erfahren.

Release-Support-Plan

Der Release-Support-Plan beschreibt, wie Benutzer Probleme melden können. Er enthält Maßnahmen, die das Support-Team ergreifen muss, um Probleme in der Produktion zu lösen und zu eskalieren. Bei der Go-Live-Vorbereitung erhält das Support-Team eine Schulung zur Anwendung. Sie arbeiten mit der Support-Gruppe zusammen, um auftretende Probleme zu dokumentieren und zu lösen. 

Zu den Support-Aktivitäten gehören in der Regel:

  • Bekannte Probleme – Alle bekannten Probleme und Workarounds werden vom Team identifiziert und an die Endanwender und Support-Mitarbeiter weitergegeben.
  • Problemlösung – Das Support-Team prüft die Probleme, weist sie zu und eskaliert sie, um möglichst schnell zu einer Problemlösung zu kommen.

  • Teammitglieder vor Ort – Ein Team von Fachexperten, die den Endanwendern beim Go-Live zur Seite stehen, ist hilfreich, um Fragen zu beantworten.

Um Antworten zu finden oder Tickets für alle Pega-Produkte und -Services zu erstellen, gehen Sie zum Pega Support.

Release-Automatisierungstools

Es wird empfohlen, den Implementierungsprozess während der Build- und Adopt-Phase zu automatisieren, entweder mit einem externen Tool oder mit der Pega-Anwendung Deployment Manager. Mit dem Deployment Manager-Tool der Pega-Plattform steht Ihrem DevOps-Team eine umfassende, modellgesteuerte Automatisierung zur Verfügung, um die CI/CD-Pipeline (Continuous Integration/Continuous Delivery) zu unterstützen. Der Deployment Manager wird auf dem Orchestrierungsserver installiert, auf dem Release-Manager die Pipelines konfigurieren und ausführen. Sie können Anwendungsaktualisierungen mit einem Mausklick ausführen, um automatisierte Tests vorzunehmen, Berichte zu erstellen, Diagnosen anzuzeigen und Rollbacks zu verwalten.

Mit dem Deployment Manager können Sie Ihre CI/CD-Workflows vollständig automatisieren und die Laufzeitansicht Ihrer Pipeline anzeigen, einschließlich:

  • Zusammenführen von Verzweigungen (Branches)
  • Erstellen von Anwendungspaketen
  • Artefakt-Management
  • Zuweisen von Paketen zu verschiedenen Workflow-Stages

Weitere Informationen und Downloads finden Sie unter Deployment Manager im Pega Marketplace.

Prüfen Sie mit der folgenden Interaktion Ihr Wissen.                                  

Wenn bei Ihrer Schulung Probleme auftreten, lesen Sie bitte die Pega Academy Support FAQs.

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