Pega Blueprint erstellen
Pega Blueprint™ ermöglicht es Ihnen, App-Ideen in einsetzbare Anwendungen zu transformieren, die wiederverwendbar und leicht verständlich sind sowie von allen Beteiligten gemeinsam bearbeitet werden können – in nur 90 Tagen. Statt von Grund auf neu zu beginnen, beschreiben Sie Ihre Anwendungsziele in Geschäftsbegriffen und Blueprint schlägt sofort optimale Designs vor. Dieser Ansatz verkürzt die Projektplanung von Wochen auf Stunden, da der Weg vom Konzept zur funktionierenden Anwendung beschleunigt wird.
- Nutzen Sie integrierte Expertise: Beginnen Sie mit Vorlagen, die auf bewährten Erfolgsstorys basieren.
- Lassen Sie sich von Pega GenAI helfen: Wenn Vorlagen nicht passen, kann Pega GenAI maßgeschneiderte Lösungen basierend auf Best Practices generieren.
- Entwickeln Sie schnell Prototypen: Setzen Sie Ihre Ideen als Demo um und sammeln Sie frühes Feedback, um Ihre Anwendung zu verfeinern.
- Senken Sie das Risiko: Testen und verfeinern Sie Ideen, bevor die Entwicklung beginnt.
Ihre Blueprint Journey beginnt auf der Startseite My Blueprint Dashboard von pega.com/de/blueprint, das Sie in der folgenden Abbildung sehen. In diesem Bereich erstellen Sie einen Blueprint für Ihre neue Anwendung. Wenn Sie mit anderen Beteiligten an bisherigen Blueprints zusammenarbeiten oder Blueprints ändern möchten, finden Sie unter Your Blueprints auf Ihre bisherigen Blueprints:
Kontext Ihrer Anwendung definieren
Um den Kontext Ihrer Anwendung zu definieren, wählen Sie zuerst Ihre Hauptbranche aus den verfügbaren Optionen aus. Jede Branchenauswahl ist mit speziellen Vorlagen und Compliance-Überlegungen verbunden, die für Ihr Fachgebiet relevant sind.
Im folgenden Bild wurde als Branche das Bankwesen ausgewählt:
Am besten grenzen Sie den Bereich genauer ein, indem Sie eine Unterbranche und eine bestimmte Abteilung oder Funktion in Ihrer Branche auswählen. Diese Verfeinerung stellt sicher, dass die vorgeschlagenen Case-Typen und Workflows Ihren realen Abläufen entsprechen.
Im folgenden Bild ist „Retail Banking“, also das Privatkundengeschäft, die ausgewählte Unterbranche:
Im folgenden Beispiel bezieht sich der Blueprint auf „Retail Banking“ und die Abteilung „Lending Department“, also die Kreditabteilung. Anhand dieser Eingrenzung erstellt Blueprint dann kreditspezifische Arbeitsabläufe und Datenmodelle.
Nachdem Sie den allgemeinen Kontext Ihrer Anwendung durch die Auswahl von Branche und Unterbranche festgelegt haben, geben Sie genaue Details zu Zweck und Funktionalität Ihrer Anwendung an, wie im folgenden Bild gezeigt:
Das Eingabefeld „Application purpose“ für den Anwendungszweck bietet zwei Optionen:
- Pre-built templates: vorkonfigurierte Vorlagen für branchenerprobte Lösungen, die bewährte Best Practices integrieren
- Pega GenAI solutions: benutzerdefinierte Designs, die die Blueprint-KI nach Ihren einzigartigen Anforderungen erstellt
Das Formular enthält mehrere Eingabefelder, die helfen, den spezifischen Kontext Ihrer Anwendung zu definieren:
- Anwendungszweck: Wählen Sie aus vorgefertigten branchenspezifischen Vorlagen aus oder geben Sie den einzigartigen Zweck Ihrer Anwendung an.
- Functional description: Geben Sie detaillierte Informationen zu den Funktionen und Anforderungen Ihrer Anwendung an (denken Sie daran, mit What should I write? die Option für Hinweise zu verwenden, was einzuschließen ist).
- Organization name and Language: Hier geben Sie die Details Ihres Unternehmens oder Ihrer Einrichtung und die bevorzugte Sprache für die Anwendung an.
Verwenden Sie das Feature Upload supporting assets , um zusätzlichen Kontext für die Anwendung bereitzustellen. Sie können Dokumente hochladen, die detaillierte Anforderungen, bestehende Prozessabläufe oder andere relevante Informationen enthalten. Das ist hilfreich für passendere Blueprint-Vorschläge für Ihren konkreten Anwendungsfall.
Blueprint bietet Benutzern einen Ausgangspunkt für die Anwendungsentwicklung. Die Lösung nutzt den Kontext der bereitgestellten Anwendung und wendet Best Practices für die Entwicklung mit der Pega-Plattform an, um Vorlagen (wie Case-Typen, Case-Life-Cycles, Datenmodelle und Personas) für den ersten Entwurf vorzuschlagen.
Vorgeschlagene Case-Typen überprüfen
Wie im folgenden Bild gezeigt, schlägt Blueprint Case-Typen basierend auf dem Kontext Ihrer Anwendung vor. Jeder Vorschlag enthält eine Beschreibung, die seinen Zweck und typische Anwendungsfälle in Ihrem Bereich erklärt:
Die folgenden Anpassungsoptionen sind verfügbar:
- Case-Typen hinzufügen: Klicken Sie auf Add a Case Type, um zusätzliche Workflows speziell für Ihre Anforderungen einzuschließen.
- Case-Typen entfernen: Klicken Sie auf das Icon More , um vorgeschlagene Case-Typen zu löschen, die nicht auf Ihren Anwendungsfall zutreffen.
- Case-Typen ändern: Bearbeiten Sie die Beschreibungen der Case-Typen, um Ihre Geschäftsprozesse besser widerzuspiegeln.
Jeder Case-Typ erfordert einen detaillierten Case-Life-Cycle, der den Ablauf für Anwender von der Case-Erstellung bis zum Abschluss abbildet. Blueprint generiert umfassende Workflows, die Sie an Ihre konkreten Geschäftsprozesse anpassen können.
Vorgeschlagene Case-Life-Cycles überprüfen
Für jeden Case-Typ schlägt Blueprint einen Case-Life-Cycle vor, der in Primary Stages (Hauptphasen), Alternate Stages (alternative Phasen) und detaillierte Steps organisiert ist. Das folgende Bild zeigt einen von Blueprint vorgeschlagenen Case-Life-Cycle für einen Case-Typ für das Beantragen von Immobilienkrediten:
Der Tab „Case Lifecycle“ bietet die folgenden Anpassungsoptionen:
- Stages hinzufügen oder entfernen: Fügen Sie je nach Geschäftsanforderung Primary Stages oder Alternate Stages hinzu.
- Prozesse hinzufügen oder entfernen: Fügen Sie zusätzliche Prozesse zu einer Stage hinzu, wie es Ihre Organisation erfordert.
- Steps hinzufügen oder entfernen: Fügen Sie weitere Steps zum Prozess hinzu oder löschen Sie Steps, um Workflows zu optimieren.
Tipp: Wichtige Best Practices für das Design von Case-Life-Cycles mit Blueprint
- Definieren Sie den Anwendungskontext mit genauer Branche, Zweck und Beschreibung.
- Ordnen Sie Case-Typen Microjourneys mit klaren Angaben zu Beziehungen, Status und Personas zu.
- Der Life-Cycle muss vollständig sein und einen logischen Start, eine Stage „Resolution“ für den Abschluss sowie Pfade für Ausnahmefälle umfassen.
- Dokumentieren Sie Details wie Routing, Service Level Agreements und Bedingungen mit dem Notes-Feature.
- Überprüfen Sie das Design durch Klicken auf Preview my app, um in der Anwendungsvorschau den Ablauf und die Benutzerfreundlichkeit zu bestätigen.
- Optimieren Sie das Case-Datenmodell mit den richtigen Feldern, Typen und Beschreibungen.
- Auf die richtigen Datenobjekte referenzieren und Quellen oder Datenbestände angeben.
- Überprüfen Sie die Personas und fügen Sie Kanäle, Portale und Startseiten in Beschreibungen ein.
- Gehen Sie den Blueprint gemeinsam mit den Beteiligten durch und überprüfen Sie die Wiederverwendbarkeit der Komponenten, bevor alles in die Pega-Plattform importiert wird.
- Erstellen nach dem Importieren mit Agile Workbench Backlog-Elemente aus den Blueprint-Details.
Vorgeschlagene Datenfelder überprüfen
Das Datenmodell für den Case bestimmt, welche Informationen Ihre Anwendung erfasst, speichert und verarbeitet. Blueprint schlägt Ihnen Felder basierend auf Ihren Case-Typen und Branchenstandards vor.
Für jeden Case-Typ schlägt Blueprint einen Case-Life-Cycle vor, der in Primary Stages (Hauptphasen), Alternate Stages (alternative Phasen) und detaillierte Steps organisiert ist. Das folgende Bild zeigt einen Case-Life-Cycle, den Blueprint für einen Case-Typ „Home Loan“ zum Beantragen von Immobilienkrediten vorschlägt. Diese strukturierte Ansicht ergänzt die Ansicht des Case-Datenmodells. Diese zeigt alle vorgeschlagenen Felder mit Feldtypen und Beschreibungen, damit der Prozessablauf und die Datenerfassung mit den Geschäftsanforderungen übereinstimmen.
Der Tab Case Data Model umfasst die folgenden Anpassungsoptionen:
- Felder hinzufügen: Fügen Sie weitere Datenpunkte speziell für Ihre Anforderungen hinzu.
- Feldtypen ändern: Passen Sie die Datentypen für Ihre Validierungs- und Verarbeitungsanforderungen an.
- Beschreibungen bearbeiten: Hiermit können Sie den Zweck eines Feld für das Entwicklungsteam anmerken.
- Primäre Felder festlegen: Geben Sie die Schlüsselfelder vor, die die Anwendungslogik steuern werden.
- Anzahl der Datensätze vorgeben: Geben Sie an, ob ein Feld auf einen einzelnen Wert oder mehrere Werte referenziert.
- Felderfassung festlegen: Geben Sie an, ob das Feld für eine Benutzereingabe vorgesehen ist oder einen berechneten Wert enthalten soll.
Vorgeschlagene Personas überprüfen
Personas repräsentieren verschiedene Arten von Benutzern, die Ihre Anwendung verwenden werden. Blueprint schlägt relevante Personas basierend auf Ihrer Branche und den Case-Typen vor. Das gewährleistet, dass das Anwendungsdesign alle Perspektiven der Beteiligten berücksichtigt.
Für jeden Case-Typ schlägt Blueprint zudem relevante Personas vor: Benutzertypen, die am Workflow teilnehmen, zusammen mit ihren Rollen und Zuständigkeitsbereichen. Das folgende Bild zeigt die von Blueprint empfohlenen Personas für das Beantragen von Immobilienkrediten, um leichter zu klären, wer wie mit dem Case interagiert:
Die folgenden Anpassungsoptionen sind verfügbar:
- Personas hinzufügen: Sie können weitere Benutzertypen speziell für Ihre Organisation hinzufügen.
- Beschreibungen ändern: Die Beschreibungen der Personas lassen sich für Ihre Organisationsstruktur anpassen.
- Zugangsebenen definieren: Legen Sie die Aufgaben von Personas fest und was für eine Persona in der Anwendung angezeigt wird.
- Kanäle definieren: Wählen Sie die Kanäle aus, auf die eine Persona zugreifen darf.
- Release planen: Hier geben Sie die Release und den erforderlichen Aufwand an.
Umfassende Zusammenfassung überprüfen
Pega Blueprint konsolidiert alle Ihre Design-Entscheidungen in einer umfassenden Zusammenfassung, die sowohl als Referenzdokument als auch als Exportpaket für Entwicklungsteams dient.
Am Ende des Blueprint-Prozesses bietet die Zusammenfassungsseite einen vollständigen Überblick pro Abschnitt mit vorgeschlagenen Anwendungsartefakten. Das erleichtert die Überprüfung und Validierung von Case-Typen, Datenmodellen, Personas und anderen wichtigen Elementen, bevor Sie fortfahren (siehe folgendes Bild):
Checkliste für die abschließende Überprüfung:
- Kontrollieren Sie, ob alle Case-Typen mit Ihren Geschäftsprozessen übereinstimmen.
- Bestätigen Sie, dass die Datenmodelle benötigte Informationen erfassen.
- Validieren Sie, dass die Personas alle Benutzertypen repräsentieren.
- Überprüfen Sie, ob die Integrationsanforderungen vollständig sind.
Nach der Überprüfung der vorgeschlagenen Anwendungsartefakte entscheiden Sie, wie es weitergeht: Sie können z. B. eine Live-Demo starten, um eine funktionierende Anwendung zu erstellen, den Blueprint für Pega Infinity™ herunterladen oder die Zusammenfassung als Referenz-PDF speichern.
Oder lassen Sie Blueprint direkt von der Blueprint-Website aus eine Pega-Plattform-Instanz erstellen, in die Ihre mit Blueprint generierte Anwendung automatisch importiert wird:
Die folgenden Exportoptionen sind verfügbar:
- PDF-Zusammenfassung: Erstellen Sie ein umfassendes Dokument zur Überprüfung durch Beteiligte und zur Projektdokumentation.
- Blueprint-Datei: Exportieren Sie eine technische Datei (*.blueprint), die in Pega Infinity für die schnelle Anwendungsentwicklung importiert werden kann.
- Revisionsverlauf: Verfolgen Sie Änderungen und gewährleisten Sie so die Versionskontrolle für Projekte, an denen mehrere Beteiligte zusammenarbeiten.
Prüfen Sie mit der folgenden Interaktion Ihr Wissen:
Dieses Thema ist im folgenden Modul verfügbar:
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